Pressemitteilung der Wählerinitiative Renate Schmidt & Thomas Voelter 31.07.2013

Kürzlich traf sich die Wähleriniative Renate Schmidt & Thomas Voelter im Gasthaus Bauernscheuer in Tailfingen. Thomas Voelter, praktischer Arzt und Kandidat zur Bundestagswahl auf der offenen Landesliste der MLPD in Baden-Württemberg referierte zur Gesundheitspolitik.
Pressemitteilung der Wählerinitiative Renate Schmidt & Thomas Voelter  31.07.2013

Thomas Voelter und Renate Schmidt

 

Er spann den Bogen von der weltweiten Entwichlung bis zur medizinischen und pflegerischen Versorgung vor Ort. In Griechenland ist die medizinische Versorgung in Folge des Diktats der Troika und der anhaltenden Wirtschaftkrise regelrecht zusammen gebrochen. Problematisch im Wahlkreis ist die drohende Verschlechterung der allgmeinärztlichen Versorgung, die immer rigorosere Verkürzung der Verweildauer in den Krankenhäusern und der wachsende Druck dem medizinisches und pflegerisches Personal ausgesetzt sind. Auf Maßnahmen gegen die anhaltende Belastung durch den Strassenverkehr mit Ortsdurchfahrten wie in Albstadt-Lautlingen, in Endingen oder auch dem Talgang warten die Bürger seit Jahrzehnten.

Die „Gesundheitsreformen“ haben immer mehr Zuzahlungen auf die abhängig Beschäftigten abgewälzt. Die CDU/FPD Regierung denkt gar nicht daran die 40 Mrd Euro Überschüsse der Krankenversicherungen den normalen Patienten zukommen zu lassen.

Die Ideologie der „Kostenexplosion im Gesundheitswesen“ soll Kürzungen als unausweichlich erscheinen lassen. Sie verschleiert aber, das der Anteil der Kosten des Gesundheitswesens am Bruttoinlandsprodukt in den letzten 20 Jahren annähernd gleich geblieben ist.

Thomas Voelter fasste zusammen, dass der durchaus erfolgte medizinische Fortschritt unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen, die der Profitmaximierung der internationalen Übermonopole unterworfen ist, immer weniger den Menschen zu Gute kommt. Er erinnerte daran, dass es in den früher sozialistischen Ländern Sowjetunion und China zu einer deutlich verbesserten medizinischen Versorgung kam und die Lebenserwartung allgemein stieg. Mit der Zerstörung des Sozialismus und der Restauration des Kapitalismus wurden auch diese Erfolge zu nichte gemacht.

In Zukunft muss in einer sozialistischen Medizin besonderer Wert auf die Vorbeugung vor Krankheiten gelegt werden. Dringend muss auch die Erforschung und Bekämpfung neuer Krankheiten, die z.B. durch die schleichende Vergiftung der Biosphäre entstehen, intensiviert werden.

Gemeinsam wurde der Wahlkampf weiter organisiert: Plakatierung im ganzen Wahlkreis, Erstellung und Verteilung der Wahlzeitung, Infostände mit den Kandidaten, weitere Treffen und Feiern, Gewinnung vieler Menschen, selbst aktiv zu werden.